Mineralischer Sonnenschutz vs. chemischer Sonnenschutz: der Unterschied

Mineralischer Sonnenschutz vs. chemischer Sonnenschutz: der Unterschied

Mineralischer Sonnenschutz vs. chemischer Sonnenschutz ist eine oft verwirrende Debatte. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie beide funktionieren und welches Sie verwenden sollten.

Sonnenschutz ist einer der grundlegendsten Bestandteile einer Hautpflegeroutine. Unabhängig davon, ob Sie nach draußen gehen oder drinnen bleiben, sollte eine Schicht Sonnenschutzmittel aufgetragen werden, um Ihre Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Mit der Technologie hat sich der Markt für Sonnenschutzmittel erheblich weiterentwickelt, wodurch Sonnenschutzmittel für verschiedene Hauttypen und mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktorniveaus entstanden sind. Aber ein Thema, das in diesem Bereich der Hautpflege weiterhin diskutiert wird, ist mineralischer Sonnenschutz im Vergleich zu chemischem Sonnenschutz.

Warum sind Sonnenschutzmittel wichtig?

Sonnenschutzmittel sind sehr wichtig, um Ihre Haut vor schädlichen UV-Strahlen zu schützen, die zu Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung führen und das Hautkrebsrisiko erhöhen können. „Mineralische und chemische Sonnenschutzmittel bieten Schutz, aber sie wirken auf unterschiedliche Weise, um die Haut vor UV-Strahlen zu schützen“, sagt die Kosmetikerin und Trichologin Dr. Meera Adhikari.

Eine Frau trägt Sonnencreme auf
Mineralischer Sonnenschutz und chemischer Sonnenschutz wirken auf unterschiedliche Weise. um Ihre Haut vor schädlichen Strahlen zu schützen. Bild bereitgestellt von: Freepik

Was sind mineralische Sonnenschutzmittel?

Mineralische Sonnenschutzmittel, auch physikalische Sonnenschutzmittel genannt, bilden auf der Hautoberfläche eine dünne physikalische Barriere, die UV-Strahlen von der Haut wegreflektiert. „Sie enthalten aktive Mineralstoffe wie Zinkoxid oder Titandioxid“, sagt Dr. Adhikari. Laut der American Academy of Dermatology ist es am besten, mineralischen Sonnenschutz zu verwenden, wenn Ihre Haut zu Akne neigt.

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Was sind chemische Sonnenschutzmittel?

Chemische Sonnenschutzmittel bestehen aus organischen Verbindungen, die UV-Strahlen absorbieren, bevor sie in die Haut eindringen. „Diese Verbindungen wie Oxybenzon oder Avobenzon wirken, indem sie UV-Strahlung in Wärme umwandeln, die dann über die Haut abgegeben wird“, erklärt Dr. Adhikari. Die American Academy of Dermatology vergleicht die Wirkung chemischer Sonnenschutzmittel mit der eines Schwamms, der die Sonnenstrahlen absorbiert.

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Mineralischer Sonnenschutz vs. chemischer Sonnenschutz: Wie unterscheiden sich die beiden?

Mineralischer Sonnenschutz

  • Erzeugt eine physische Barriere auf der Haut.
  • Bietet sofortigen Schutz.
  • Kann zunächst einen leichten weißen Fleck auf der Haut hinterlassen.
  • Bei täglicher Anwendung reduziert sich das Melanomrisiko nachweislich um bis zu 50 %.

Chemischer Sonnenschutz:

  • Zieht über die Haut ein und wandelt UV-Strahlen in Wärme um.
  • Es dauert etwa 20 Minuten, bis es seine volle Wirkung entfaltet.
  • Normalerweise unsichtbar, sobald es eingezogen ist.
  • Darüber hinaus reduziert es nachweislich das Melanomrisiko bei täglicher Anwendung um bis zu 50 %.

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Welche Vor- und Nachteile hat mineralischer Sonnenschutz?

Die Vorteile von mineralischem Sonnenschutz bestehen darin, dass er sicherer für die Haut und die Umwelt ist, sich besonders für reaktive Haut eignet und einfacher zu formulieren ist. „Sie können jedoch einen weißen Fleck auf der Haut hinterlassen, und einige Formulierungen können nachweislich Korallenbleiche verursachen“, sagt Dr. Adhikari.

Welche Vor- und Nachteile hat chemischer Sonnenschutz?

Chemische Sonnenschutzmittel sind wasser- und schweißbeständig, haben eine leichtere Formel und lassen sich schnell und einfach auftragen. „Sie können jedoch die Haut reizen, einen weißen Schimmer hinterlassen und Erkrankungen wie Melasma und Rosacea verschlimmern“, sagt Dr. Adhikari.

Eine Frau trägt Serum auf zu Akne neigende Haut auf
Bei zu Akne neigender Haut ist ein mineralischer Sonnenschutz vorzuziehen. Bild bereitgestellt von: Freepik

Mineralischer Sonnenschutz vs. chemischer Sonnenschutz: Was ist sicherer und warum?

Mineralische Sonnenschutzmittel gelten oft als sicherer für die Haut und die Umwelt, sagt Dr. Adhikari. „Sie bieten einen Breitbandschutz, ohne potenziell schädliche chemische Inhaltsstoffe zu verwenden, was sie für viele Menschen zur bevorzugten Wahl macht“, sagt sie.

Insgesamt gelten mineralische Sonnenschutzmittel aufgrund ihres Sicherheitsprofils und ihrer Wirksamkeit bei der Bereitstellung eines Breitbandschutzes im Allgemeinen als besser als chemische Sonnenschutzmittel. Allerdings hängt die Wahl zwischen beiden letztlich von den individuellen Vorlieben und Hautempfindlichkeiten ab.

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